Karl Kremsmüller Schweißakademie
Mit der Karl Kremsmüller Schweißakademie bietet Kremsmüller eine hochmoderne Ausbildungsstätte für die Fachkräfte der Zukunft.
Karl Kremsmüller Schweißakademie

Schweißausbildung

Die Karl Kremsmüller Schweißakademie ist eine moderne Ausbildungsstätte und befindet sich in der Firmenzentrale in Steinhaus bei Wels. Gegründet wurde sie im Jahr 2004 und benannt nach dem Firmengründer Karl Kremsmüller. Dieser galt Zeit seines Lebens als hochqualifizierter Schweißer, der gerne auf Baustellen spontane Schweißlektionen erteilte.

Die Schweißakademie ist großzügig angelegt, in einheitlich ausgestattete Arbeitsbereiche, sogenannte Schweißkojen, aufgeteilt und nach ergonomischen Gesichtspunkten ausgestattet. Zwei der Ausbildungsplätze sind barrierefrei eingerichtet. Der Luftaustausch in der gesamten Lehrwerkstätte erfolgt 40mal in der Stunde. Die zentrale Gasversorgung garantiert absolute Sicherheit. Bis zu 20 Personen können gleichzeitig in unterschiedlichen Schweißtechniken unterrichtet werden.

Trainiert wird mit Schweißgeräten und Zubehör auf dem neuesten Stand der Technik. Die Ausrüstung der Ausbildungsplätze ist an die Erfordernisse der unterschiedlichen Schweißtechniken angepasst

Autogenschweißen. Ein klassisches und universelles Verfahren für einfache Schweißaufgaben, das in den unterschiedlichsten Handwerken eingesetzt wird. So zum Beispiel im Installationsgewerbe, wo die Technik zur Rohrschweißung und zum Brennschneiden eingesetzt wird. Der Schweißer muss motorisch überaus geschickt sein.

WIG-Schweißen. Hier brennt der Lichtbogen zwischen einer Wolframelektrode und dem Werkstück unter Schutzgas. Der Schweißzusatz wird vorwiegend manuell zugesetzt. Es gibt hierzu mittlerweile auch zahlreiche Automatisierungsmöglichkeiten. Für hochlegierte Stähle, hochkorrosionsbeständige Werkstoffe, sowie für Aluminium und Nickelbasiswerkstoffen und auch bei schwierigen Schweißpositionen wird WIG geschweißt.

E-(Hand)Schweißen. In Industrie und Handwerk eine beliebte Schweißmethode. Sie eignet sich für hoch- und unlegierte Stähle gleichermaßen. Die Schweißgeräte sind klein und kompakt. Darüber hinaus lässt das E-(Hand)Schweißen ein breites Spektrum an Schweißzusatzwerkstoffen für alle Werkstoffbereiche zu.

MAG-Schweißen. MAG-Schweißgeräte werden hauptsächlich im Maschinenbau und auf Schweißrobotern verwendet. Hochwertige Schweißungen mit höchsten Schweißleistungen unter automatisierten Bedingungen sind die Stärken dieses Verfahrens.

MIG-Schweißen. Diese Technologie wird vorwiegend bei Aluminiumwerkstoffen verwendet und ist aufgrund deren speziellen Werkstoffeigenschaften und mit hoher Abschmelzleistung das Schweißverfahren der Wahl.

UP-Schweißen. Die Unterpulverschweißtechnik ist ein Lichtbogenschweißverfahren bei dem der Schweißlichtbogen unsichtbar zwischen einer endlosen Elektrode und dem Werkstück unter einer Abdeckung aus körnigem Pulver brennt. Aufgrund der hohen Abschmelzleistung und dem hohen Automatisierungsgrad im Vergleich zu anderen manuellen Schweißverfahren wird UP als Hochleistungsschweißverfahren bezeichnet.


Die Lehrgänge sind praxisorientiert und auf die jeweiligen Zielanforderungen abgestimmt. Von der Zertifikatsverlängerung über standardisierte Kurse bis zur individuellen Einzelausbildung. Die Ausbildung erfolgt nach den jeweils aktuellen Schweißer- und Löterausbildungsnormen wie z.B. EN ISO 9606-1 oder EN ISO 13585.

Kontakt

Ob Unternehmen, Arbeitsmarktservice oder Privatperson. Gerne führen wir mit Ihnen ein unverbindliches Kontaktgespräch.

Rufen Sie uns einfach an und wir vereinbaren einen Termin zu einem Testtag, an dem wir die Grundlagen Ihres Könnens feststellen und analysieren können. Denn so ist eine für Sie maßgeschneiderte Ausbildungslösung garantiert.

Telefon: (+43) (0) 7242 630-1286
Telefax: (+43) (0) 7242 630-1366

Reguläre Kurszeiten

Mo - Do 7:00 - 16:00 Uhr, Fr 07.00 - 12.00 Uhr

Durch den guten Anschluss an das öffentliche Verkehrsnetz (Bus / ÖBB) haben auch Interessenten ohne eigenes Fahrzeug die Möglichkeit zu uns zu kommen.
Neuigkeiten
Projekt in Wilhelmshaven schreitet voran
Projekt in Wilhelmshaven schreitet voran
50.000 Stunden wurden dieses Jahr bereits in den Umbau der Raffinerie investiert. Für 2017 und 2018 gibt es weitere Vorhaben am Gelände
Seit Anfang 2015 wird die ehemalige Raffinerie in Wilhelmshaven zu einem beeindruckenden Tanklager umgebaut. Auch dieses Jahr gingen die Sanierungsmaßnahmen auf der Großbaustelle weiter. Aktuell wurden und werden folgende Arbeiten durchgeführt: Die Brandschutzanlage wurde erweitert. Dazu wurden die Tanks mit zwei Kilometer Rohrleitungen erschlossen sowie eine Löschwasserpumpenstation errichtet. Zudem erfolgte die Sanierung von sechs Kugelbehältern – mit 24 Meter Durchmesser – für die Lagerung von Propangas. Alle Armaturen und Förderpumpen wurden überprüft und instandgesetzt. 1800 Meter Rohrleitungen führen nun zu den Schiffs- und Bahnverladestationen. Am Schiffsanleger werden laufend Verbesserungen und Reparaturen durchgeführt um ein sicheres und schnelles Be- und Entladen zu ermöglichen. Derzeit finden noch zahlreiche Instandhaltungsarbeiten am Gelände statt. Dies auch in Vorbereitung auf die weiteren anstehenden Projekte, die 2017 und 2018 geplant sind. Sie wollen nähere Infos dazu? Klicken Sie auf Kontakt und unser Experte beantwortet ihre Fragen gleich direkt per Mail.
Dezember 2016
Drei Dienstleistungen im Komplettpaket
Drei Dienstleistungen im Komplettpaket
In Steinhaus findet man Werkstoffprüfung, Werkstätten und Beizerei in unmittelbarer Nähe - alles hochmodern und für alle Anliegen gerüstet
Seit die Modernisierung der Beizerei fertiggestellt ist, kann in Steinhaus ein einzigartiges Dienstleistungspaket angeboten werden. Innerhalb von 100 Metern erreichen unsere Kunden die Leistungen Werkstoffprüfung, Reparaturwerkstätte und Beizerei. Geprüft wird in allen Verfahren vom österreichischen Marktführer TPA-KKS zu 100 Prozent strahlensicher im eigens dafür konzipierten Strahlenanwendungsraum. Mit Anfang November 2016 gingen die eigenen Werkstoffprüfungs-Aktivitäten von Kremsmüller an das TÜV Austria Tochterunternehmen über. Die enge Partnerschaft am Standort Steinhaus ermöglicht nun mehr Flexibilität bei Prüfeinsätzen und innovative Dienstleistungspakete wie dieses. Die Beizerei zählt zu den größten Österreichs. Die Einrichtung folgt den neuesten technischen und ökologischen Standards. Gebeizt wird hier zu 100 Prozent emissionsfrei. Die Fertigungshallen sind mit ihren 10.000m² Fläche und modernen Maschinenpark ohnehin für jegliche Anforderungen und Reparaturen geeignet. Diese drei Services sollten die Abläufe unserer Kunden beschleunigen. Die Leistungen werden nach wie vor einzeln, aber nun speziell auch kombiniert angeboten: Ist ein Produkt nicht einwandfrei, kann es gleich vor Ort repariert, neu gemacht oder entsorgt werden. Je nach Situation wird immer die optimale Lösung gefunden. Passen die Resultate der Prüfung können die Produkte im Anschluss gebeizt werden. Der Kunde holt sich das fertige Produkt ab und erspart sich unnötige Wege und damit verbundene Kosten. Sie wollen mehr erfahren? Alle relevanten Informationen finden Sie hier.
November 2016
Gebündeltes Know-how für Erdgastechnik
Gebündeltes Know-how für Erdgastechnik
In Niederösterreich wurde eine Anlage für TEG-Trocknung errichtet. Dabei griffen verschiedene Kremsmüller-Gewerke ineinander
Für die OMV-Kompressorstation in Auersthal errichtete Kremsmüller eine TEG-Regeneration-Reboilereinheit (Anm. TEG=Triethylenglykol). Dabei wird in einem Absorptionsverfahren Erdgas in intensiven Kontakt mit TEG gebracht. So können Wasserdampf und höhere Kohlenwasserstoffe aus dem Erdgas getrennt werden. Hohe Aufmerksamtkeit wurde bei diesem Projekt darauf gelegt, möglichst viele Fachbereiche ineinander greifen zu lassen. Für Auftragsabwicklung, Engineering, Projektleitung, technische Dokumentation, EMSR und Werkstoffprüfung war die Schwechater Niederlassung von Kremsmüller verantwortlich. In den Steinhauser Werkshallen wurden Vorratstank, Wärmetauscher und Destillationskolonne gefertigt. Der Stützpunkt Gänserndorf wurde mit den Rohrleitungen und der Montage sämtlicher Anlagenteile beauftragt. Die mechanische Werkstätte in Krieglach steuerte Drehteile und drucktragende Anbauteile bei. So konnte das gesamte Projekt aus einer Hand abgewickelt werden. Unnötige Schnittstellen wurden ausgehebelt, alle Gewerke waren optimal aufeinander abgestimmt und trugen zu einer raschen und erfolgreichen Umsetzung bei. Sie wollen nähere Infos zum Projekt? Mit einem Klick auf das Briefsymbol können Sie gleich per Mail mit unserem Ansprechpartner in Kontakt treten.
November 2016
Erfolgreiche Revision in zwölf Tagen
Erfolgreiche Revision in zwölf Tagen
Bis zu 130 Arbeiter waren zu den Spitzenzeiten bei Borealis in Linz im Einsatz. Sie alle waren Teil des Turnarounds in der Ammoniak-Anlage
Innerhalb von nur zwölf Tagen mussten zahlreiche Revisionsarbeiten in der Ammoniak-Anlage bei Borealis in Linz durchgeführt werden. Zu Spitzenzeiten waren rund 130 Kremsmüller-Monteure vor Ort. Sie kümmerten sich um Wärmetauscher, Behälter, Kolonnen, Rohrleitungen, Armaturen und Sicherheitsventile sowie EMSR und die Reparatur von Spaltrohren. Letztere sind das Herzstück der Anlage und spalten Ammoniak in Wasserstoff- und Stickstoffgase auf. Aus den ursprünglich sechs im Vorfeld geplanten Reparaturschweißungen wurden 17, die dennoch in der vorgegebenen Zeit durchgeführt werden konnten. Die Arbeiten an den Hochdruck-Flanschverbindungen wurden von Kremsmüller mittels Bolt-Tensioning durchgeführt. Hierbei kommt ein Hochleistungs-Hydraulikaggregat zum Einsatz, welches bei derart großen Bauteilen essenziell ist. Dank exakter Arbeitsvorbereitung und Planung wurden alle Arbeiten trotz unerwarteter Mehrleistungen im vorgegebenen Zeitrahmen erfolgreich abgewickelt – und das unter Einhaltung hoher Sicherheitsvorschriften. Vier Kremsmüller-Mitarbeiter wurden vom Kunden sogar für ihr vorbildliches Engagement mit dem Sicherheitspreis "Shut down Safety Champion" ausgezeichnet. Zum Ansprechpartner für dieses und ähnliche Projekte gelangen Sie mit einem einfachen Klick auf das Briefsymbol.
Oktober 2016
Großeinsatz für abgebrannte Papiermaschine
Großeinsatz für abgebrannte Papiermaschine
Nach nur 80 Tagen ging die Anlage wieder in Betrieb. Einen großen Anteil an der raschen Reparatur hatten die Sparten Rohrleitungsbau und EMSR
Schnelles Handeln war gefragt, nachdem in der Papierfabrik Laakirchen Feuer ausgebrochen ist – genauer gesagt an einer der Papiermaschinen der Pressenpartie. 14 Feuerwehren mit insgesamt 250 Einsatzkräften bekämpften die Flammen, dennoch waren die Schäden gravierend. Es wurde mit einem Totalausfall von einem halben Jahr gerechnet. Die Größenordnung der Gesamtreparatur: 70.000m² Hallenwände, Konstruktion sowie alle Maschinenteile und Walzen mussten gereinigt werden, 100km Kabel samt Trassen und 4km Hydraulikrohre neu verlegt werden. Zudem brauchte es 30lfm neue Antriebsschränke – als altbewährter und verlässlicher Partner wurde für dieses spontane Großprojekt auch Kremsmüller ins Boot geholt. Alle Beteiligten waren bemüht, die Maschine ehestmöglich zum Laufen zu bringen. Aufgrund der quasi nicht vorhandenen Planungsphase eine Meisterleistung. „Alle Materialbestellungen mussten so kurzfristig wie möglich geliefert werden, was auch gut klappte. Wir waren mit 60 Mann vor Ort und arbeiteten in Tag- und Nachtschicht, zeitgleich mit weiteren Lieferanten und Partnern. Die Koordination aller an der Reparatur Beteiligten durch unseren Kunden hat sicher einen wichtigen Beitrag für die rasche Abwicklung geleistet“, unterstreicht Abteilungsleiter Rudolf Raberger. Tatsächlich ging die abgebrannte Papiermaschine nach nur 80 Tagen wieder in Betrieb, doppelt so schnell wie ursprünglich geplant. Wollen Sie mehr Infos zum Projekt? Dann klicken Sie auf Kontakt und treten mit unseren Experten per Mail in Verbindung.
Oktober 2016
270 Maschinen haben eine neue Bleibe
270 Maschinen haben eine neue Bleibe
In zweieinhalb Monaten wurde eine komplette Präzisionsteilefertigung ab- und in einer neuen Halle wieder aufgebaut
Ein 40-köpfiges Team war im Einsatz, als es um eine groß angelegte Maschinenübersiedelung in Wiener Neustadt ging. Für einen Global Player in der Präzisionteilefertigung mussten alle Maschinen von der ausgedienten Fabrik in eine nagelneue Halle zehn Kilometer entfernt transportiert werden. In der Großfertigung des Kunden werden 270 Produktionsmaschinen eingesetzt. Mit einem Spezialfahrzeug, mehreren Kränen und LKWs führte Kremsmüller rund 500 Fahrten durch – in einem relativ kurzen Zeitrahmen von Mitte Dezember bis Ende Februar. Dennoch wurde die gesamte Fertigung fristgerecht abgebaut, übersiedelt, eins zu eins aufgebaut und instand gesetzt. Die Produktion in der neuen Halle läuft wieder auf Hochtouren. Jährlich werden in diesem Werk 140 Millionen Teile produziert. Namhafte Firmen wie Gillette greifen auf Erzeugnisse dieses Kunden zurück. Sie wollen mehr Informationen über den gesamten Projektumfang oder ähnliche Aufträge erhalten? Dann klicken Sie auf Kontakt (Briefsymbol rechts) und Sie werden direkt an unsere Verantwortlichen weitergeleitet.
September 2016
Schweißakademie macht mobil
Schweißakademie macht mobil
Unsere hohe Schweißkompetenz ist auf Baustellen sehr gefragt. Grund genug für Kremsmüller ein mobiles Einsatzteam zu schaffen
Seit jeher zeichnet sich Kremsmüller durch hohe Schweißkompetenz aus. Unter diesem Qualitätsaspekt und um noch mehr Unterstützung auf Baustellen zu bieten hat das Unternehmen nun eine mobile Außenstelle der Karl Kremsmüller Schweißakademie (KKSA) geschaffen. Mit einem eigenen Einsatzfahrzeug bietet das mobile Team damit punktuelle Unterstützung bei kleineren Projekten und der Beurteilung von Schweißerqualifikationen. Die Experten stehen für gezielte Vor-Ort-Weiterbildung und komplexe Aufgaben mit Rat und Tat zur Seite. Das Fazit nach ein paar Monaten Einsatz: Das Angebot wird bestens genutzt, die Auftragsbücher sind voll. Die KKSA wurde 2004 gegründet. Sie ist ein Garant für Weltklasse-Qualität von Schweißarbeiten. In der Akademie wird besonderes Augenmerk auf Lehrinhalte gelegt, die über die normierten Erfordernisse einer Schweißerprüfung hinausgehen. Praxisorientierung und hochspezialisiertes Know-how bereichern die Ausbildung. Die Palette der zu erlernenden Verfahren reicht von Klassikern wie Autogenschweißen und Elektrohandschweißen, über MAG- und MIG- bis hin zu Orbital-Schweißen. Die Schweißschule wird zur Hälfte durch Eigenpersonal ausgelastet, die restlichen Ressourcen werden als Dienstleistung angeboten. Sie wollen mehr über unsere Schweißschule erfahren? Dann klicken Sie auf Kontakt oder lesen hier mehr zum Thema.
September 2016
Im Interesse der heimischen Archäologie
Im Interesse der heimischen Archäologie
Das Expertenteam der Werkstoffprüfung nahm einen antiken Halsreifen aus Bronze ins Visier – mit aufschlussreichen Ergebnissen
Während die Abteilung Werkstoffprüfung hauptsächlich mit der Untersuchung von Schweißnähten zu tun hat, wickelte sie nun einen äußerst ungewöhnlichen Auftrag ab. Für eine Diplomarbeit zum Thema „Handwerkliche Herstellung antiker Halsreifen“ wurde ein bronzener Spiralhalsring mittels Computerradiographie geprüft. Der archäologische Fund stammt vermutlich aus der Eisenzeit (200-80 v.Chr.) und wurde auf einem Opferplatz in Ampass, in der Nähe von Innsbruck, gefunden. Worum es der Diplomandin Theresa Hinterkörner bei der Prüfung vorrangig ging, war der Verschluss des Schmuckstücks. Dazu wurde ein dornartiges Ende in die Spirale gesteckt – von außen also nicht sichtbar. Die Ergebnisse aus der Röntgenprüfung zeigten, dass der Dorn mit 4,5 Zentimetern wesentlich länger ist als vermutet. Zudem wurde erkannt, dass das Stück nicht nur geschmiedet, sondern auch rundgefeilt wurde und der gesamte Halsring aus einem einzigen Bronzebarren stammt. „Die Röntgenprüfung war für mich die einzige Variante, den archäologischen Fund zerstörungsfrei zu untersuchen“, dankt die Innsbrucker Studentin dem KRM-Prüfteam.
August 2016
Armaturenservice im Großeinsatz
Armaturenservice im Großeinsatz
Zum ersten Mal war das Kremsmüller-Armaturenservice beim großen Stopp in Schwechat mit dabei – und hat die Feuertaufe bestanden
Seit Anfang letzten Jahres verfügt Kremsmüller über ein Expertenteam für Armaturenservice. Anlagenteile wie Kugelhähne, Schieber, Klappen, Blasenspeicher, diverse Ventile uvm. werden in einer eigenen Werkstätte gewartet und repariert. Sogar Online-Prüfungen an Sicherheitsventilen können durchgeführt werden – mit einem selbst entwickelten und zertifizierten Testgerät. Diesen April bestritt das Team nun den großen Praxistest. Zum ersten Mal war es beim Turnaround in der Raffinerie Schwechat mit dabei. Innerhalb von 23 Tagen wurden rund 900 Stück Sicherheitsventile fristgerecht geprüft, serviciert und neu zertifiziert. Eine Aufgabe, die in diesem Zeitrahmen nur durch die Nähe zur Raffinerie und durch ein ausgeklügeltes Logistikkonzept möglich war. Neben dem Armaturenservice war Kremsmüller auch durch die Abteilung Werkstoffprüfung mit zwei Röntgentrupps beim Stopp 2016 in Schwechat vertreten. Die extrem niedrige Fehlerquote in den Schweißnähten bewies einmal mehr, wie hoch die Qualität dieser Kremsmüller-Kernkompetenz ist. Sie wollen mehr über unser Angebot im Bereich Armaturenservice erfahren? Dann klicken Sie auf Kontakt (Briefsymbol rechts) und gelangen per E-Mail direkt an die richtigen Ansprechpartner.
Juli 2016
Unerwartete Reparatur beim „Turnaround“
Unerwartete Reparatur beim „Turnaround“
Einen wichtigen Beitrag zum erfolgreichen Stopp in der Raffinerie Schwechat leistete Kremsmüller – durch eine spontane Großreparatur
Dieses Mal zeigte sich besonders deutlich, wie Kremsmüller mit Kompetenz und Erfahrung punktet. Trotz mehrmonatiger Organisations-, Planungs- und Vorbereitungsphase stand man vor einer unvorhergesehenen Problematik: Vier Rohrplatten in einem Prozessofen der Rohöldestillationsanlage waren irreparabel beschädigt und mussten ersetzt werden. Zusätzlich zu den beauftragten Tätigkeiten war man nun also zeitgleich mit einer Großreparatur des Ofens – eines der Kernstücke der Anlage – konfrontiert. Kremsmüller schaffte das Unmögliche und erneuerte die Anlage während des „Turnarounds“ in nur 19 Tagen, zwei Tage vor dem zugesagten Termin. Eine Meisterleistung, die nur durch die hohe technische und fachliche Kompetenz sowie die gute Vernetzung mit Lieferanten und Kunden möglich gemacht wurde: Es musste kurzfristig ein speziell auf das Material der Platten abgestimmter Schweißzusatz aufgetrieben werden, der zuerst in ganz Europa nicht verfügbar zu sein schien. Darüber hinaus brauchte man einen Glühofen, der erstens die erforderliche Größe für die verschweißten Rohrplatten aufwies und einen Temperaturbereich bis 960 Grad abdeckte. „Mit einem ausgeklügelten Fertigungs- und Logistikkonzept wurden wertvolle Stunden bei der Reparatur eingespart“, erklärt der Projektleiter. Näheres zur Großreparatur erfahren Sie direkt durch unsere Experten mit einem Klick auf Kontakt.
Juli 2016
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