Rohrleitungsbau, Microtunneling, Kremsmüller, Microtunnelbau, Kremsmüller
87 Meter Rohrleitungen mussten unterirdisch in Tunneln verlegt werden.
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April 2017

Uniklinik bekommt neue Kälteversorgung

Rund 1800 Meter Spezialrohrleitungen wurden von der neuen Kältezentrale zu den einzelnen Klinikgebäuden verlegt
Um auch in Zukunft die Kälteversorgung der Uniklinik Düsseldorf zu sichern wird derzeit eine neue Kältezentrale gebaut. Für die Kaltwasser-Rohrleitungen zwischen der Zentrale und den verschiedenen Gebäuden der Uniklinik wurde Kremsmüller in Leipzig beauftragt.

Der Bereich Fernwärme- und Rohrleitungsbau zeichnet als Generalunternehmer für den Tiefbau, die Lieferung, Errichtung und Inbetriebnahme der Kältetrasse verantwortlich.

Insgesamt wurden rund 1800 Meter Leitungen in Stärken von DN100 bis DN1000 im Kunststoffmantelsystem verlegt.
Doch nicht überall war es möglich eine Trasse auszugraben. Die Bereiche vor ausgewählten Klinik-Gebäuden und Straßenquerungen erforderten Spezialbauleistungen, die gemeinsam mit einem Profi für Tiefbau durchgeführt wurden.

Unter anderem verlegte man 87 Meter Leitungen grabenlos durch das „Microtunneling“-Verfahren. Dazu hob man an den Trassenenden vier Gruben mit rund acht Meter Durchmesser und acht bis zwölf Meter Tiefe aus. Im Pressbohrverfahren wurden Tunnel errichtet, um die KMR-Rohre durchschieben und so die Leitungen unterirdisch weiterlaufen lassen zu können. Der Auftrag startete im Juli 2016 und geht ein knappes Jahr später in Betrieb.

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Neuigkeiten
Sauergasbehälter für Weißrussland
Sauergasbehälter für Weißrussland
Nachdem zwei Sauergasbehälter erfolgreich ausgeliefert wurden, kam prompt ein Folgeauftrag der weißrussischen Raffinerie JSC Mozyr.
Nicht viele Anlagenbauer können in Dimensionen wie diesen fertigen. Einer der Gründe, die bei diesem Auftrag für Kremsmüller sprachen. Die Durchmesser von über fünf Meter (5050 mm) war tatsächlich die Krux bei diesem Projekt.

An einen Straßentransport von Steinhaus nach Mozyr (Belarus) war nicht zu denken, da für diese Dimensionen kein Transportkorridor auf der Straße gefunden werden konnte. So wurden die beiden Separatoren in Steinhaus zu 90 Prozent vorgefertigt und via LKW mit Kesselbrücke nach Linz transportiert. Direkt im Donauhafen wurde der Behälter dann fertig gestellt. Vom Linzer Hafen aus ging es dann via Binnen- und Hochseeschiff nach Estland und von dort weiter am Landweg direkt zum Bestimmungsort in Weißrussland.

Die Behälter wurden aus sauergasbeständigem C-Stahl gefertigt und außen mit Heizschlangen versehen um ein Einfrieren im Winter zu verhindern. Die Separatoren scheiden Flüssigkeiten (Kondensat) aus feuchter Luft/Gas ab und halten Temperaturen bis über 400 Grad stand. Der zweite Behälter ist für den Not- oder Schadensfall als Reserve gedacht.

Nachdem der Kunde mit dem Ergebnis mehr als zufrieden war, wurde Kremsmüller noch mit einem dritten Behälter dieser Art beauftragt. Dieser wird derzeit nach exakt gleichem Procedere wie die ersten beiden gefertigt.
Jänner 2018
Tanklagerbau im hohen Norden
Tanklagerbau im hohen Norden
Das dritte Jahr in Folge ist Kremsmüller auf der Baustelle in Wilhelmshaven vertreten. Ein neues Projekt wartete in Rotterdam.
Auch im dritten Jahr nach dem Startschuss 2015 laufen die Arbeiten im Tanklager Wilhelmshaven weiter. Dieses Jahr wurden Rohrleitungen, Tanks und die Verladestationen saniert. 3500 Meter Versorgungsleitungen wurden verlegt, Filterstationen aufgebaut und rund 1500 Nähte geschweißt. Die Arbeiten an der Jet-Fuel-Anlage konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Diese Anlage versorgt den Flughafen Leipzig mit Flugbenzin. Derzeit laufen Arbeiten für die Wiederinbetriebnahme der VRU-Anlage zur Gasrückführung. Bis Ende 2018 soll das Projekt fertiggestellt sein.

In Rotterdam läuft seit Anfang 2017 ein neues umfassendes Projekt. Während in Wilhelmshaven eine Raffinerie zum Tanklager umgebaut wurde, entsteht im Hafen Rotterdam ein komplett neues Tanklager. Kremsmüller wurde mit der gleichzeitigen Montage von acht Flachbodentanks betraut. Das Gesamtvolumen der Tanks beträgt 200.000 m³. 4900 Tonnen Stahlbleche werden dazu verbaut. Ende April startete zudem die Montage des 13.000 Meter umfassenden Rohrleitungssystems und des Brandschutzes – komplett mit den erforderlichen Unterstützungen und Armaturen. Neben dem Tank- und Rohrleitungsbau wurde auch die Stahlbau-Montage im Umfang von rund 600 Tonnen von Kremsmüller durchgeführt. Folgeprojekte sind bereits in der Pipeline.

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Dezember 2017
Mitten im Messeherbst 2017
Mitten im Messeherbst 2017
Vier Fachmessen stehen von September bis November am Programm – alle mit Schwerpunkt Prozesstechnologie für den Apparatebau.
Auf gleich drei der geplanten Fachmessen feiert Kremsmüller Premiere – wie die oils+fats in München, die im September zeitgleich und im selben Rahmen mit der groß angelegten drinktec lief. Zum ersten Mal war das Team der Prozesstechnologie auf diesem Fünf-Tage-Event vertreten. Wichtige Kontakte konnten geknüpft und bestehende Geschäftsbeziehungen intensiviert werden.

Großer Andrang herrschte auch auf der Powtech in Nürnberg. Sie ist Leitmesse für mechanische Verfahrenstechnik, Analytik und Handling von Pulver und Schüttgut. Ausgestattet mit modernster Virtual-Reality-Technik konnte den einschlägig interessierten Messe-besuchern hautnah gezeigt werden, was Kremsmüller auf die Beine stellt. Zu sehen gab es wieder beeindruckende Einblicke in die Produktion. Und man konnte erstmals durch das virtuelle Modell einer Gesamtanlage gehen, wodurch auch Laien einen perfekten Eindruck einer prozesstechnischen Anlage erhielten.

Kommende Woche verschlägt es Kremsmüller zum bereits vierten Mal nach Moskau auf die Khimia – eine wichtige Fachmesse für die chemische Industrie im russischsprachigen Raum. Schließlich reist das Team der Prozesstechnologie im November noch in den Süden, nach Rimini. Auf der Ecomondo – Fachmesse für Material- und Energiegewinnung – ist Kremsmüller auf einem Gemeinschaftsstand mit Partner KVT (Kanzler Verfahrenstechnik) präsent.
Oktober 2017
Kraftakt in Schwechat
Kraftakt in Schwechat
Zwei große Stillstände bei Borealis und OMV forderten alle Beteiligten. Zu Spitzenzeiten waren über 500 Mitarbeiter im Einsatz.
Qualitätsarbeit unter Zeitdruck, Disposition und Koordination der Vielzahl an Mitarbeitern, Sicherheitsperformance – es gibt viele Aspekte, die einen großen „Turnaround“ zur Herausforderung machen. Jahrzehntelange Erfahrung und unermüdlicher Einsatz sorgen aber dafür, dass Kremsmüller immer wieder gerne für solche Aufgaben eingesetzt wird.

Instandhaltungstätigkeiten machten den Großteil der Arbeiten beim Shut-down im Borealis-Werk aus. Es wurden rund 1000 neue Rohrleitungseinbindungen geschweißt, 1200 Stück Armaturen getauscht oder erneuert und rund 8000 Flanschverbindungen bearbeitet. Noch umfangreicher gestaltete sich der Stopp bei OMV. Im Herzstück der Raffinerie, der FCC-Anlage (Anm.: FCC = Fluid Catalytic Cracking; Bei diesem Prozess wird Erdöl in wichtige Vorprodukte für die Kraftstofferzeugung umgewandelt), wurde eine neue Rauchgasleitung installiert. Rohrleitungs- und Stahlbau im Rahmen des Austauschs zweier Wärmetauscher war in der komplexen Ethylen-Anlage der Aufgabenbereich. Die Abteilung Armaturenservice durchliefen über 1700 Teile: 1614 Sicherheitsventile, 61 Absperrklappen, 20 Schieber und 26 Wechselventile unterschiedlicher Nennweiten wurden serviciert.

Ein Aspekt, der Kremsmüller besonders am Herzen liegt, ist die Sicherheit. Nicht nur aufgabenbezogen, auch sicherheitstechnisch konnten die Aufträge ohne Zwischenfälle abgewickelt werden.

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Oktober 2017
Mit Klopfzeichen zur perfekten Schweißnaht
Mit Klopfzeichen zur perfekten Schweißnaht
Tandemschweißen gibt es seit Jahrzehnten. Oft vernachlässigt, hat das Verfahren aber bestechende Vorteile
Filmteams gaben sich in Steinhaus in letzter Zeit die Klinke in die Hand. Waren die Filmemacher des Öfteren in Sachen Imagefilm für „United Skills of Kremsmueller“ in den Werkshallen zugegen, besuchte auch Fronius kürzlich die Apparatefertigung in Steinhaus. Für Anwenderreportagen des renommierten Schweißmaschinen-Herstellers wird Film-, Foto- und Textmaterial bei Kunden gesammelt. Und Material gibt es reichlich, da Schweißarbeiten an einzigartigen Bauteilen mit herausfordernden Werkstoffen eine der wichtigsten Kernkompetenzen von Kremsmüller sind. Im Fokus stand das gleichzeitig beidseitige WIG-Schweißen − auch als WIG-Tandemschweißen bekannt. „Dieser Prozess wird bei uns hauptsächlich für die Wurzelschweißung im Großbehälterbau angewendet. Das hat einfach sehr große Vorteile. Es geht schneller, der Gasverbrauch ist geringer. Zudem erspare ich mir schon in der Schweißkanten-Anarbeitung Zeit, weil ein größerer Steg bleiben kann. Die zwei größten Faktoren sind aber die Prozesssicherheit und dass ich mir das Ausschleifen der Gegenseite erspare", erklärt Gerhard Haminger, Leiter der Karl Kremsmüller Schweißakademie.

Doch auf eines kommt es besonders an: Die Kommunikation zwischen den beiden Tandem-Schweißern muss stimmen. Obwohl man sich auch mit Headsets unterhalten könnte, wird beim Schweißen großer Bauteile nach wie vor über Klopfzeichen oder andere Handzeichen miteinander kommuniziert. An Grenzen stößt man beim WIG-Tandemprozess lediglich beim Bearbeiten von wärmesensiblen Werkstoffen.
August 2017
Qualität ohne Kompromisse
Qualität ohne Kompromisse
Kremsmüller hat ein Projekt für die Walzkrafterhöhung in einem niederländischen Stahlwerk abgewickelt
Kremsmüller wurde mit dem Bau des neuen Hydraulikraums im Werkskeller und der Verrohrung zu den Walzständern betraut. Um die Aufgaben im zweiwöchigen Hauptstillstand bewältigen zu können, mussten das Equipment und die Hauptverrohrung vorinstalliert, gespült und getestet werden. Beim Stopp Ende 2016 ging es dann Schlag auf Schlag. Das Montage-Team demontierte das alte Equipment an den Walzständern und installierte das neue. Nach Fertigstellung einer der Walzständer wurde zeitgleich mit der Inbetriebnahme begonnen. Parallel wurden die anderen vier Ständer bearbeitet. Trotz engem Terminplan und strengsten Sicherheitsauflagen stellte Kremsmüller die Arbeiten zeitgerecht und problemlos fertig.

„Weil ein zweites Kremsmüller-Projekt im Werk stattgefunden hat, konnten Synergien genutzt werden. Der Kunde forderte ‚High Quality‘ ohne Abweichungen oder Kompromisse − und genau das haben wir abgeliefert“, so der zuständige Projektleiter.
August 2017
Schwertransport mal drei
Schwertransport mal drei
Drei 85 Tonnen schwere und 30 Meter lange Wärmespeicher wurden rund 600 Kilometer von Steinhaus nach Kaiserslautern transportiert
Die Stadtwerke Kaiserslautern errichteten eine neue Wärmespeicheranlage. Dafür wurden in Steinhaus drei Druckspeicher mit je 30 Meter Länge, 4 Meter Durchmesser und 340m3 Volumen gefertigt.

Die 85 Tonnen schweren Wärmespeicher machten sich einzeln auf den 600 Kilometer langen Weg nach Kaiserslautern – eine logistische Herausforderung, die bereits vor den Toren der Kremsmüller-Fertigung begann. Damit das Spezialfahrzeug mit Hubhebelkesselbrücke überhaupt das Werksgelände verlassen konnte, mussten Buchshecken versetzt und Grünflächen neben der Straße mit zentimeterdicken Eisenplatten ausgelegt werden. Quer über die Straße und den Mitarbeiterparkplatz schob das Fahrzeug dann aus der Halle und machte sich auf nach Kaiserslautern. Vor der Einfahrt zu den Stadtwerken wurden die Apparate aufgrund der enormen Dimensionen umgeladen – auf selbst fahrende SPMTs (Anm. Self-Propelled Modular Transporter).

Das Einheben und die Montage auf von Kremsmüller vorab gelieferte Ankerkörbe funktionierte reibungslos. Bis zum Beginn der Heizperiode 2017/2018 soll die Wärmespeicheranlage in das Fernwärmenetz integriert werden. So soll die Produktion von Strom und Fernwärme entkoppelt und flexibler auf die Marktanforderungen reagiert werden können. Des weiteren dient die neue Anlage der zusätzlichen Besicherung der Fernwärme.

Hier geht's zum Projektvideo der SWK!
Juli 2017
VIDEO: Eventantennenbau in Spielberg
VIDEO: Eventantennenbau in Spielberg
Die Sparte Telekommunikationstechnik von Kremsmüller sorgte beim Großen Preis von Österreich in Spielberg für optimale Netzleistung
Bei den Vorbereitungen für den Großen Preis von Österreich der Formel 1 und den Moto GP in Spielberg wirkte auch Kremsmueller mit - und sorgte so für High-Speed-Datenübertragung an den Renntagen. In 1400 Arbeitsstunden wurde das Mobilfunknetz am Red-Bull-Ring verstärkt, erweitert und aufgerüstet. Montage und Inbetriebnahme verliefen reibungslos. Die Sparte Telekommunikationstechnik ist mit ihren mobilen Event-Teams voll ausgelastet. Donauinselfest, Nova Rock, Erzbergrodeo oder Electric Love Festival sind nur ein paar der Veranstaltungen, wo WhatsApp und Co die Leistungsgrenzen der Mobilfunkprovider ausreizen.

Der Kremsmüller-Eventantennenbau verspricht höchste Performance für Smartphones. So können etwa Videos ohne Überlastung blitzschnell geteilt oder versendet werden. Eine Auswertung vom Vienna City Marathon im April zum Beispiel ergab eine Erfolgsrate von 99,94 Prozent bei 175.000 Einwahlversuchen in einer Stunde!
Juli 2017
Zusatz-Ausbildung mit großem Zusatz-Nutzen
Zusatz-Ausbildung mit großem Zusatz-Nutzen
Die ersten Teilnehmer haben das Programm nun mit Lehrabschluss beendet. Zwei Jahre mit 600 Ausbildungsstunden liegen hinter ihnen
Im Jahr 2015 hat das WIFI OÖ im Rahmen des Firmen Intern Trainings (FIT) gemeinsam mit Jobmeister und der Kremsmüller-Sparte Telekommunikationstechnik mit der Zusatzausbildung von Fachkräften begonnen. Der gesamte Turnus zum Elektro-Gebäudetechniker dauerte 24 Monate. 600 Stunden absolvierten die Monteure insgesamt, inklusive Vorbereitung zur Lehrabschlussprüfung.

Job-Aufträge und Ausbildung unter einen Hut zu bekommen, verlangte allen Beteiligten einiges ab − und doch hat es sich bezahlt gemacht. „Durch die Zusatz-Ausbildung habe ich nur gewonnen − was die Position betrifft ebenso wie finanziell“, freut sich der frisch gebackene Obermonteur Tom Koppler. Einige der Absolventen hätten von einem Lehrabschluss nicht einmal zu träumen gewagt und sind begeistert, dass sich Theorie, Praxis und Job mit dem FIT doch so gut vereinbaren ließen. Möglich gemacht hat diese Ausbildungsschiene der SWF (Sozial- und Weiterbildungsfonds).

Durch den vollen Einsatz aller Beteiligten konnte so ein echtes Vorzeigeprojekt in der Weiterbildung von Fachkräften geschaffen werden. Wir freuen uns auf zahlreiche weitere Jobmeister-Kollegen, die diese Chance zur Höherqualifikation im zweiten Bildungsweg wahrnehmen!

Alle offenen Jobs finden Sie
hier und auf jobmeister.at. Gerne können Sie uns auch per Mail kontaktieren − mit einem Klick auf den Briefumschlag!
Juni 2017
Technologie hält Einzug in die Fertigung
Technologie hält Einzug in die Fertigung
Präzisions-Maschinenbau, komplexe Prozesse, herausfordernde Spezialwerkstoffe – Kremsmüller fasst in der Prozesstechnologie Fuß
Kremsmüller ist in der Pole-Position für den verfahrenstechnischen Apparatebau. Dazu wurde in den letzten Monaten die benötigte Infrastruktur geschaffen. Während Kremsmüller in Sachen EMSR bzw. Automatisierungstechnik optimal aufgestellt ist, wurden in den Werkshallen nun die Adaptierungen für die neuen Fertigungsschritte realisiert.

So wurde für die verfahrenstechnischen Apparate ein spezieller Gerüstturm gebaut, der den Probebetrieb in vertikaler Position ermöglicht. Ein komplexes, aber notwendiges Unterfangen: Der fertige Apparat muss wieder zerlegt und die Bauteile in Präzisionsarbeit mit einem Spezialkran über das Hallendach eingehoben und vertikal zusammengebaut werden. Der Probebetrieb dient der Gewährleistung der Planwerte. Erst nach dieser Qualitätssicherung ist der Apparat bereit zur Auslieferung. Kremsmüller beschreitet in diesem Segment neues Terrain. Um eine Vielzahl an Branchen bedienen zu können setzt man auf starke Partnerschaften mit Ingenieurbüros. Bei der thermischen Trenntechnologie, wie dies z.B. bei Dünnschichtverdampfern der Fall ist, hat man das Know-How im eigenen Haus aufgebaut. Im Verbund mit den weiteren Fachbereichen von Kremsmüller kann man so ein am Markt einzigartiges Komplettpaket ohne Schnittstellen bieten.

Alle Aspekte der Verdampfertechnologie − darunter fallen z.B. die Verfahrenstechnik, Machbarkeitsstudien und Pilotanlagen − werden komplett durch Experten von Kremsmüller abgedeckt. Das Ergebnis daraus ist bereits sichtbar, erste Projekte sind erfolgreich fertiggestellt weitere herausfordernde Projekte bereits in der „Pipeline“.

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Juni 2017
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