beizen_eins
beizen_eins beizen_zwei Dip pickling
Mai 2016

Hochmoderne Beizerei fertiggestellt

Kunden aus ganz Österreich lassen ihre Edelstahlteile in Steinhaus beizen. Vergleichbare Einrichtungen gibt es im näheren Umkreis kaum
Nach drei Jahren Planungs- und Bauphase wurde die neue hochmoderne Beizerei am Standort Steinhaus fertiggestellt. Mit dieser Investition hebt sich Kremsmüller klar vom Mitbewerb ab – zum einen weil die Beizeinrichtung am neuesten Stand der Technik ist, zum anderen weil durch ihre Größe auch das Beizen riesiger Teile möglich ist.

Edelstahlelemente mit einem Gewicht bis zu 100 Tonnen können behandelt und so vor Korrosion geschützt werden.
Die Maße sind entscheidend: Auf einer Fläche von 15,5x25m können im Sprühverfahren selbst größte Teile gebeizt werden. In mehreren Tauchbecken werden Serien- und Kleinteile effizient behandelt.

Einrichtungen, die derart große Teile beizen können, sind rar. Kunden aus ganz Österreich liefern ihre Teile daher nach Steinhaus. Rund 1350 Aufträge werden im Jahr abgewickelt. Dennoch werden kurze Lieferzeiten garantiert.

Wollen Sie nähere Informationen über unsere neue Beizerei erhalten? Dann klicken Sie auf Kontakt (Briefsymbol) und Sie gelangen direkt an den richtigen Ansprechpartner.
Zurück zur Übersicht
Neuigkeiten zu diesem Thema
Energierückgewinnung am Felbertauern
Energierückgewinnung am Felbertauern
Die Pumpen, die das Öl aufwärts über die Bergkette fördern, werden mit gewonnenem Strom aus den freiwerdenden Abwärtskräften gespeist
Vom Hafen in Triest aus wird Rohöl über Pipelines nach ganz Europa transportiert. Über die Nordseite des Felbertauerns gelangt das Öl mit enormem Druck rund 300 Meter abwärts in Richtung Taimeralm. Die Kräfte, die dabei entstehen, können wie in einem Wasserkraftwerk in elektrische Energie umgewandelt werden und wiederum die Pumpen an der Südseite des Berges speisen. Eine Energierückgewinnungsstation macht's möglich, Kremsmüller realisierte das Projekt.

Der Fachbereich Rohrleitungsbau war für die komplette Verrohrung und zugehörige Armaturen, Sicherheitsventile und Sensorik der Energierückgewinnungsstation, bis hin zur Inbetriebnahme verantwortlich. Auch die Einbindung in die Bestandsleitung war Aufgabe unserer Monteure. Während eines Shut-Downs von nur 96 Stunden integrierte man das neue System.

Für die Energierückgewinnungsstation wurden Rohre in Größen von DN25 bis DN1000 und Wandstärken bis 17,5mm gefertigt und verbaut. Das Projekt wurde zwischen März und August abgewickelt. Nach der offiziellen Abnahme lief ab Dezember der Probebetrieb – reibungslos.

Wenn Sie mehr über Projekte und Leistungen im Rohrleitungsbau wissen wollen, können Sie gleich direkt per E-Mail mit unseren Experten in Kontakt treten – mit einem einfachen Klick auf den Briefumschlag.
Februar 2017
Lager- und Fördersysteme by Kremsmüller
Lager- und Fördersysteme by Kremsmüller
Seit gut einem Jahr gibt es den Bereich Lager- und Fördersysteme nun bei Kremsmüller. Zeit die Sparte vor den Vorhang zu holen
Der Schwerpunkt bei den von Kremsmüller angebotenen Leistungen liegt bei der mechanischen Montage der Anlagen und Geräte sowie der Begleitung bis zur Inbetriebnahme. Forciert werden derzeit gesamtheitliche Projekte, die auch Elektro- und Steuertechnik mit einschließen.

Die Sparte Lager- und Fördersysteme betreut Projekte in ganz Europa. Mehrere Aufträge in Tschechien, der Schweiz und in Deutschland wurden bereits erfolgreich abgeschlossen – darunter auch eine herausfordernde Montage in einem Tiefkühllager. Bei minus 28 Grad Celsius wurde die bestehende Fördertechnik erweitert. Aufgrund der Dimensionen war der Schweizer Auftrag nicht weniger speziell. Elemente bis zu 5,5t mussten mit einem Spezialkran über das Dach in die Halle gehoben werden und schließlich in 33m Höhe verschraubt werden.

„Aktuell arbeiten wir an einer Anlagenerweiterung in Holland. Bei diesem Projekt sind spezielle Hygienevorschriften zu beachten, da dort Lebensmittel verarbeitet werden“, beschreibt der Spartenleiter die jüngste Situation.

Sie wollen nähere Informationen zu unseren Leistungen für Lager- und Fördersysteme? Klicken Sie auf Kontakt und Sie gelangen direkt an unseren Experten.
Jänner 2017
Max Straube feiert 70-jähriges Bestehen
Max Straube feiert 70-jähriges Bestehen
Zum Jubiläum geben wir einen Einblick in die Entstehungsgeschichte unseres traditionsreichen Chemnitzer Tochterunternehmens
Am 1. November 1946 wurde der Grundstein der heutigen Kremsmüller-Tochter Max Straube Industrierohrleitungsbau GmbH gelegt. Die Gründerväter Otto Fiedler und Max Straube übernahmen damals einen Ingenieurbetrieb im sächsischen Chemnitz. Von Anfang an ist das Unternehmen im Zentralheizungs- und Rohrleitungsbau tätig. Schnell hat man die 100-Mitarbeiter-Marke geknackt. 1953 wird Max Straube alleiniger Inhaber. Die DDR-Zeiten gehen nicht spurlos vorüber. Es folgte die Verstaatlichung, und trotzdem konnte man bestehen. Kurz vor der Wiedervereinigung 1990 ließ Max Straube den Betrieb reprivatisieren. Als 73-Jähriger wird er noch einmal selbstständiger Unternehmer, bevor er im November die Geschäftsführung an seinen Sohn Peter Straube übergab.

Bald beteiligte sich der Anlagentechnik-Konzern Imtech an den Chemnitzern und riss sie 2015 fast mit ins Verderben. Kremsmüller fing das insolvente Unternehmen auf. Seit 1. Oktober 2015 ist es Teil der Gruppe und fügt sich als Traditionsbetrieb optimal ein – teilt man doch die gleichen Ziele und Werte. Denn auch bei Max Straube stehen Verlässlichkeit, Handschlagqualität, vertrauensvolle Zusammenarbeit und vor allem höchster Qualitätsanspruch an oberster Stelle. Neben der Niederlassung in Leipzig stellt Max Straube einen wichtigen Dreh- und Angelpunkt für den deutschen Markt dar. Eine Speerspitze für größere Projekte, die dann gemeinsam mit den Fachabteilungen aus Österreich abgewickelt werden.

„Dass wir die 70 Jahre erleben durften, haben wir Kremsmüller zu verdanken. Nach einem Jahr in diesem Verbund sind wir noch dankbarer. Tradition verbindet offensichtlich. Wir fühlen uns gut eingebunden und aufgehoben“, so André Höring, Geschäftsführer von Max Straube.
Jänner 2017
Projekt in Wilhelmshaven schreitet voran
Projekt in Wilhelmshaven schreitet voran
50.000 Stunden wurden dieses Jahr bereits in den Umbau der Raffinerie investiert. Für 2017 und 2018 gibt es weitere Vorhaben am Gelände
Seit Anfang 2015 wird die ehemalige Raffinerie in Wilhelmshaven zu einem beeindruckenden Tanklager umgebaut. Auch dieses Jahr gingen die Sanierungsmaßnahmen auf der Großbaustelle weiter. Aktuell wurden und werden folgende Arbeiten durchgeführt:

Die Brandschutzanlage wurde erweitert. Dazu wurden die Tanks mit zwei Kilometer Rohrleitungen erschlossen sowie eine Löschwasserpumpenstation errichtet. Zudem erfolgte die Sanierung von sechs Kugelbehältern – mit 24 Meter Durchmesser – für die Lagerung von Propangas. Alle Armaturen und Förderpumpen wurden überprüft und instandgesetzt. 1800 Meter Rohrleitungen führen nun zu den Schiffs- und Bahnverladestationen. Am Schiffsanleger werden laufend Verbesserungen und Reparaturen durchgeführt um ein sicheres und schnelles Be- und Entladen zu ermöglichen.

Derzeit finden noch zahlreiche Instandhaltungsarbeiten am Gelände statt. Dies auch in Vorbereitung auf die weiteren anstehenden Projekte, die 2017 und 2018 geplant sind.

Sie wollen nähere Infos dazu? Klicken Sie auf Kontakt und unser Experte beantwortet ihre Fragen gleich direkt per Mail.
Dezember 2016
Montage über Stock und Stein
Montage über Stock und Stein
In unwegsamem Gelände wurde eine 2,5 Kilometer lange Trasse gebaut. Die Rohre mussten bei teils über 50 Prozent Steigung verlegt werden
Ein im wahrsten Sinne des Wortes "steiles Projekt" wurde in Brixen, Südtirol abgewickelt. Für die Errichtung einer Fernwärme-Pumpstation musste eine rund fünf Kilometer lange DN 150-Leitung verlegt werden – unter herausforderndsten Bedingungen.

Bei teilweise über 50 Prozent Steigung wurde die 2,5 Kilometer lange Fernwärme-Trasse aus dem Felsen gestemmt. Die Materialien und Geräte konnten nur mit Hilfe einer eigens für dieses Montageprojekt aufgestellten Seilbahn transportiert werden. An manche Stellen gelangte nur ein Hubschrauber, der Rohre und Gerätschaften spektakulär an Ort und Stelle brachte.

Aufgrund der beträchtlichen Gefahrensituation wurden alle am Bau beteiligten Arbeiter speziell unterwiesen. Ein externer Spezialist für Höhenarbeiten präsentierte ein an die Gegebenheiten angepasstes Sicherheitskonzept. So konnten sich alle Monteure bestens gegen Absturz und Steinschlag sichern. Ohne Vorfälle und termingerecht wurde das Projekt schließlich fertiggestellt.

Alle Fragen zu diesem oder ähnliche Projekte können Sie gleich direkt per Mail an unseren Ansprechpartner stellen – mit einem Klick auf das Briefsymbol.
November 2016
Drei Dienstleistungen im Komplettpaket
Drei Dienstleistungen im Komplettpaket
In Steinhaus findet man Werkstoffprüfung, Werkstätten und Beizerei in unmittelbarer Nähe - alles hochmodern und für alle Anliegen gerüstet
Seit die Modernisierung der Beizerei fertiggestellt ist, kann in Steinhaus ein einzigartiges Dienstleistungspaket angeboten werden. Innerhalb von 100 Metern erreichen unsere Kunden die Leistungen Werkstoffprüfung, Reparaturwerkstätte und Beizerei.

Geprüft wird in allen Verfahren vom österreichischen Marktführer TPA-KKS zu 100 Prozent strahlensicher im eigens dafür konzipierten Strahlenanwendungsraum. Mit Anfang November 2016 gingen die eigenen Werkstoffprüfungs-Aktivitäten von Kremsmüller an das TÜV Austria Tochterunternehmen über. Die enge Partnerschaft am Standort Steinhaus ermöglich nun mehr Flexibilität bei Prüfeinsätzen und innovative Dienstleistungspakete wie dieses. Die Beizerei zählt zu den größten Österreichs. Die Einrichtung folgt den neuesten technischen und ökologischen Standards. Gebeizt wird hier zu 100 Prozent emissionsfrei.

Die Fertigungshallen sind mit ihren 10.000m² Fläche und modernen Maschinenpark ohnehin für jegliche Anforderungen und Reparaturen geeignet.

Diese drei Services sollten die Abläufe unserer Kunden beschleunigen. Die Leistungen werden nach wie vor einzeln, aber nun speziell auch kombiniert angeboten: Ist ein Produkt nicht einwandfrei, kann es gleich vor Ort repariert, neu gemacht oder entsorgt werden. Je nach Situation wird immer die optimale Lösung gefunden. Passen die Resultate der Prüfung können die Produkte im Anschluss gebeizt werden. Der Kunde holt sich das fertige Produkt ab und erspart sich unnötige Wege und damit verbundene Kosten.

Sie wollen mehr erfahren? Alle relevanten Informationen finden Sie auf
www.kremsmueller.com/100m.
November 2016
Gebündeltes Know-how für Erdgastechnik
Gebündeltes Know-how für Erdgastechnik
In Niederösterreich wurde eine Anlage für TEG-Trocknung errichtet. Dabei griffen verschiedene Kremsmüller-Gewerke ineinander
Für die OMV-Kompressorstation in Auersthal errichtete Kremsmüller eine TEG-Regeneration-Reboilereinheit (Anm. TEG=Triethylenglykol). Dabei wird in einem Absorptionsverfahren Erdgas in intensiven Kontakt mit TEG gebracht. So können Wasserdampf und höhere Kohlenwasserstoffe aus dem Erdgas getrennt werden.

Hohe Aufmerksamtkeit wurde bei diesem Projekt darauf gelegt, möglichst viele Fachbereiche ineinander greifen zu lassen. Für Auftragsabwicklung, Engineering, Projektleitung, technische Dokumentation, EMSR und Werkstoffprüfung war die Schwechater Niederlassung von Kremsmüller verantwortlich. In den Steinhauser Werkshallen wurden Vorratstank, Wärmetauscher und Destillationskolonne gefertigt. Der Stützpunkt Gänserndorf wurde mit den Rohrleitungen und der Montage sämtlicher Anlagenteile beauftragt. Die mechanische Werkstätte in Krieglach steuerte Drehteile und drucktragende Anbauteile bei.

So konnte das gesamte Projekt aus einer Hand abgewickelt werden. Unnötige Schnittstellen wurden ausgehebelt, alle Gewerke waren optimal aufeinander abgestimmt und trugen zu einer raschen und erfolgreichen Umsetzung bei.

Sie wollen nähere Infos zum Projekt? Mit einem Klick auf das Briefsymbol können Sie gleich per Mail mit unserem Ansprechpartner in Kontakt treten.
November 2016
Erfolgreiche Revision in zwölf Tagen
Erfolgreiche Revision in zwölf Tagen
Bis zu 130 Arbeiter waren zu den Spitzenzeiten bei Borealis in Linz im Einsatz. Sie alle waren Teil des Turnarounds in der Ammoniak-Anlage
Innerhalb von nur zwölf Tagen mussten zahlreiche Revisionsarbeiten in der Ammoniak-Anlage bei Borealis in Linz durchgeführt werden. Zu Spitzenzeiten waren rund 130 Kremsmüller-Monteure vor Ort. Sie kümmerten sich um Wärmetauscher, Behälter, Kolonnen, Rohrleitungen, Armaturen und Sicherheitsventile sowie EMSR und die Reparatur von Spaltrohren. Letztere sind das Herzstück der Anlage und spalten Ammoniak in Wasserstoff- und Stickstoffgase auf. Aus den ursprünglich sechs im Vorfeld geplanten Reparaturschweißungen wurden 17, die dennoch in der vorgegebenen Zeit durchgeführt werden konnten. Die Arbeiten an den Hochdruck-Flanschverbindungen wurden von Kremsmüller mittels Bolt-Tensioning durchgeführt. Hierbei kommt ein Hochleistungs-Hydraulikaggregat zum Einsatz, welches bei derart großen Bauteilen essenziell ist.

Dank exakter Arbeitsvorbereitung und Planung wurden alle Arbeiten trotz unerwarteter Mehrleistungen im vorgegebenen Zeitrahmen erfolgreich abgewickelt – und das unter Einhaltung hoher Sicherheitsvorschriften. Vier Kremsmüller-Mitarbeiter wurden vom Kunden sogar für ihr vorbildliches Engagement mit dem Sicherheitspreis "Shut down Safety Champion" ausgezeichnet.

Zum Ansprechpartner für dieses und ähnliche Projekte gelangen Sie mit einem einfachen Klick auf das Briefsymbol.
Oktober 2016
Breites Industriewissen für Lehrlinge
Breites Industriewissen für Lehrlinge
Lehrlinge der Prozessleittechnik waren in Deutschland, Frankreich und der Schweiz um sich Praxiswissen über Messtechniken anzueignen
Um unseren Lehrlingen sowohl eine fundierte theoretische als auch praxisorientierte Ausbildung zu bieten, scheuen wir keine Kosten und Mühen. Durch Ausbildungsverbünde mit renommierten Firmen sorgen wir für umfangreichen Wissenstransfer. Auch Weiterbildungen kommen nicht zu kurz: Kürzlich nahmen unsere Lehrlinge bei einem Seminar teil, das ihnen breites Industriewissen vermittelte.

Sechs Prozessleittechniker des zweiten und dritten Lehrjahres absolvierten an verschiedenen Standorten von Endress+Hauser ein Grundlagenseminar über Verfahren der Messtechnik. Neben unseren Lehrlingen nahmen rund 30 Lehrlinge von Firmen wie voestalpine und Sappi teil. In vier Tagen wurden die Bereiche Durchfluss, Temperatur, Füllstand und Druck sowie die Radiometrie näher durchleuchtet. Anschließende wurden Praxisübungen und Betriebsrundgänge durch die Produktion durchgeführt. Die verschiedenen Messtechniken konnten an drei Standorten in drei Ländern besichtigt werden – in Maulburg in Deutschland, Cernay in Frankreich und Rainach in der Schweiz.

Die Sparte EMSR (Elektro-, Mess-, Steuer- und Regeltechnik) ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen und an den Standorten Steinhaus und Schwechat stark vertreten. Mittlerweile werden über ein Viertel des Gesamtumsatzes durch EMSR-Projekte generiert. Grund genug für uns, Lehrlinge in diesem Bereich auszubilden. Alle offenen Lehrstellen findet ihr
hier.
Oktober 2016
Großeinsatz für abgebrannte Papiermaschine
Großeinsatz für abgebrannte Papiermaschine
Nach nur 80 Tagen ging die Anlage wieder in Betrieb. Einen großen Anteil an der raschen Reparatur hatten die Sparten Rohrleitungsbau und EMSR
Schnelles Handeln war gefragt, nachdem in der Papierfabrik Laakirchen Feuer ausgebrochen ist – genauer gesagt an einer der Papiermaschinen der Pressenpartie. 14 Feuerwehren mit insgesamt 250 Einsatzkräften bekämpften die Flammen, dennoch waren die Schäden gravierend. Es wurde mit einem Totalausfall von einem halben Jahr gerechnet.

Die Größenordnung der Gesamtreparatur: 70.000m² Hallenwände, Konstruktion sowie alle Maschinenteile und Walzen mussten gereinigt werden, 100km Kabel samt Trassen und 4km Hydraulikrohre neu verlegt werden. Zudem brauchte es 30lfm neue Antriebsschränke – als altbewährter und verlässlicher Partner wurde für dieses spontane Großprojekt auch Kremsmüller ins Boot geholt. Alle Beteiligten waren bemüht, die Maschine ehestmöglich zum Laufen zu bringen. Aufgrund der quasi nicht vorhandenen Planungsphase eine Meisterleistung.

„Alle Materialbestellungen mussten so kurzfristig wie möglich geliefert werden, was auch gut klappte. Wir waren mit 60 Mann vor Ort und arbeiteten in Tag- und Nachtschicht, zeitgleich mit weiteren Lieferanten und Partnern. Die Koordination aller an der Reparatur Beteiligten durch unseren Kunden hat sicher einen wichtigen Beitrag für die rasche Abwicklung geleistet“, unterstreicht Abteilungsleiter Rudolf Raberger. Tatsächlich ging die abgebrannte Papiermaschine nach nur 80 Tagen wieder in Betrieb, doppelt so schnell wie ursprünglich geplant.

Wollen Sie mehr Infos zum Projekt? Dann klicken Sie auf Kontakt und treten mit unseren Experten per Mail in Verbindung.
Oktober 2016
Mehr Neuigkeiten laden