Energie & Umwelt – Kernbranchen von Kremsmüller
Energie & Umwelt – Kernbranchen von Kremsmüller

Energie & Umwelt

Großprojekte im Kraftwerksbau und bei der Errichtung von Fernwärmenetzen erfordern Denken in Lösungen, Arbeiten auf höchstem Qualitätsniveau und verlässliches Beenden der Arbeiten zum vereinbarten Termin. All das ermöglichen unsere Mitarbeiter, die hochqualifiziert sind und auf umfassende Erfahrungen zurückgreifen können.

Leistungen:
Neuigkeiten
Energierückgewinnung am Felbertauern
Energierückgewinnung am Felbertauern
Die Pumpen, die das Öl aufwärts über die Bergkette fördern, werden mit gewonnenem Strom aus den freiwerdenden Abwärtskräften gespeist
Vom Hafen in Triest aus wird Rohöl über Pipelines nach ganz Europa transportiert. Über die Nordseite des Felbertauerns gelangt das Öl mit enormem Druck rund 300 Meter abwärts in Richtung Taimeralm. Die Kräfte, die dabei entstehen, können wie in einem Wasserkraftwerk in elektrische Energie umgewandelt werden und wiederum die Pumpen an der Südseite des Berges speisen. Eine Energierückgewinnungsstation macht's möglich, Kremsmüller realisierte das Projekt. Der Fachbereich Rohrleitungsbau war für die komplette Verrohrung und zugehörige Armaturen, Sicherheitsventile und Sensorik der Energierückgewinnungsstation, bis hin zur Inbetriebnahme verantwortlich. Auch die Einbindung in die Bestandsleitung war Aufgabe unserer Monteure. Während eines Shut-Downs von nur 96 Stunden integrierte man das neue System. Für die Energierückgewinnungsstation wurden Rohre in Größen von DN25 bis DN1000 und Wandstärken bis 17,5mm gefertigt und verbaut. Das Projekt wurde zwischen März und August abgewickelt. Nach der offiziellen Abnahme lief ab Dezember der Probebetrieb – reibungslos. Wenn Sie mehr über Projekte und Leistungen im Rohrleitungsbau wissen wollen, können Sie gleich direkt per E-Mail mit unseren Experten in Kontakt treten – mit einem einfachen Klick auf den Briefumschlag.
Februar 2017
Montage über Stock und Stein
Montage über Stock und Stein
In unwegsamem Gelände wurde eine 2,5 Kilometer lange Trasse gebaut. Die Rohre mussten bei teils über 50 Prozent Steigung verlegt werden
Ein im wahrsten Sinne des Wortes "steiles Projekt" wurde in Brixen, Südtirol abgewickelt. Für die Errichtung einer Fernwärme-Pumpstation musste eine rund fünf Kilometer lange DN 150-Leitung verlegt werden – unter herausforderndsten Bedingungen. Bei teilweise über 50 Prozent Steigung wurde die 2,5 Kilometer lange Fernwärme-Trasse aus dem Felsen gestemmt. Die Materialien und Geräte konnten nur mit Hilfe einer eigens für dieses Montageprojekt aufgestellten Seilbahn transportiert werden. An manche Stellen gelangte nur ein Hubschrauber, der Rohre und Gerätschaften spektakulär an Ort und Stelle brachte. Aufgrund der beträchtlichen Gefahrensituation wurden alle am Bau beteiligten Arbeiter speziell unterwiesen. Ein externer Spezialist für Höhenarbeiten präsentierte ein an die Gegebenheiten angepasstes Sicherheitskonzept. So konnten sich alle Monteure bestens gegen Absturz und Steinschlag sichern. Ohne Vorfälle und termingerecht wurde das Projekt schließlich fertiggestellt. Alle Fragen zu diesem oder ähnliche Projekte können Sie gleich direkt per Mail an unseren Ansprechpartner stellen – mit einem Klick auf das Briefsymbol.
November 2016
Gebündeltes Know-how für Erdgastechnik
Gebündeltes Know-how für Erdgastechnik
In Niederösterreich wurde eine Anlage für TEG-Trocknung errichtet. Dabei griffen verschiedene Kremsmüller-Gewerke ineinander
Für die OMV-Kompressorstation in Auersthal errichtete Kremsmüller eine TEG-Regeneration-Reboilereinheit (Anm. TEG=Triethylenglykol). Dabei wird in einem Absorptionsverfahren Erdgas in intensiven Kontakt mit TEG gebracht. So können Wasserdampf und höhere Kohlenwasserstoffe aus dem Erdgas getrennt werden. Hohe Aufmerksamtkeit wurde bei diesem Projekt darauf gelegt, möglichst viele Fachbereiche ineinander greifen zu lassen. Für Auftragsabwicklung, Engineering, Projektleitung, technische Dokumentation, EMSR und Werkstoffprüfung war die Schwechater Niederlassung von Kremsmüller verantwortlich. In den Steinhauser Werkshallen wurden Vorratstank, Wärmetauscher und Destillationskolonne gefertigt. Der Stützpunkt Gänserndorf wurde mit den Rohrleitungen und der Montage sämtlicher Anlagenteile beauftragt. Die mechanische Werkstätte in Krieglach steuerte Drehteile und drucktragende Anbauteile bei. So konnte das gesamte Projekt aus einer Hand abgewickelt werden. Unnötige Schnittstellen wurden ausgehebelt, alle Gewerke waren optimal aufeinander abgestimmt und trugen zu einer raschen und erfolgreichen Umsetzung bei. Sie wollen nähere Infos zum Projekt? Mit einem Klick auf das Briefsymbol können Sie gleich per Mail mit unserem Ansprechpartner in Kontakt treten.
November 2016
„Bergsteigen“ im Namen der Industrie
„Bergsteigen“ im Namen der Industrie
Für eine Blitzschutzinstallation an zwei Reaktoren mussten zwei Monteure hoch hinaus – um genau zu sein auf bis zu 29 Meter Höhe
Beim Umbau einer Kläranlage in Pitten stand neben elektrotechnischen und mechanischen Maßnahmen auch die Montage eines Blitzschutzes auf dem Programm – nichts für schwache Nerven. 29 Meter hoch sind die beiden Reaktoren, die vor Blitzschlag geschützt werden sollten. Eine weitere Herausforderung neben der Höhe war auch die „Ex Zone 2“ an den Oberkanten der Reaktoren. Dementsprechend aufwändig gestaltete sich die Montage des Blitzschutzes. Spezielle Brandschutznormen mussten eingehalten werden. Bei einem Blitzschlag und möglicher explosiver Atmosphäre darf keine Explosion oder ein Brand entstehen. Die Überspannung muss gefahrlos in die Erde abgeleitet werden können. Für die Anbringung der hochspannungsfesten isolierten Ableitungen mussten zwei professionelle Industriekletterer eingesetzt werden. Denn weder Hubsteiger noch Hebebühne gelangen in diese luftigen Höhen. Sie haben Fragen zu diesem Projekt? Dann klicken Sie auf Kontakt (Briefsymbol rechts) und treten per E-Mail mit unseren Experten in Verbindung.
August 2016
Rundum erneuert nach 35 Jahren
Rundum erneuert nach 35 Jahren
Die Elektro-Anlage eines Erdgas-Verteilerknotens in Wiener Neustadt ist nun wieder am neuesten Stand der Technik
In die Jahre gekommen ist die Elektroanlage eines Erdgas-Verteilerknotens in Wr. Neustadt. Das Team der EMSR (Elektro-, Mess-, Steuer- und Regeltechnik) befasste sich mit der Erneuerung der Armaturenantriebe, Heizlüfter, Zählereinrichtungen sowie mit deren elektrischer Versorgung. Zwölf Schaltschränke wurden geplant, gefertigt und montiert sowie nach Prüfung des TÜVs angeschlossen. Die Verkabelung wurde von Grund auf neu gemacht. Auch der Schaltschrank mit der Steuerung des Dieselnotstrom-aggregats wurde getauscht. Die verbauten Bestandteile entsprachen bei weitem nicht mehr dem Stand der Technik. Bemerkenswert: Sämtliche Arbeiten im Regelraum fanden bei laufendem Betrieb statt. Zudem wurde ein straffer Zeitplan vorgegeben. Dazu braucht es wirklich erfahrende Mitarbeiter, bei denen jeder Handgriff sitzt. Für die explosionsgeschützte Beleuchtung in sechs Meter Höhe wurde ein Gerüst auf zwei fahrbaren Kränen montiert, da kein „normales“ Gerüst verwendet werden konnte. Diese innovative Idee wurde kundenseitig gelobt und trug auch maßgeblich zur Sicherheit der Mitarbeiter bei. Falls Sie mehr Infos zu diesem oder weiteren EMSR-Projekten erhalten wollen, klicken Sie auf Kontakt. Ihre Anfrage geht so direkt per Mail an unsere Experten.
Mai 2016
Ein wegweisendes Projekt, direkt vor der Haustür
Ein wegweisendes Projekt, direkt vor der Haustür
Der größte Edelstahl-Trinkwasserspeicher steht in Steinhaus. Das Konzept musste sich trotzdem erst gegen internationale Konkurrenz durchsetzen
Nicht weniger als 5000 m³ Quellwasser fasst der Tank mit 28 Meter Durchmesser und knapp 9 Meter Höhe. Erstmals wurde nun ein derart großer Tank in Edelstahl ausgeführt – und nicht wie gewöhnlich unterirdisch und aus Beton. Dass das Projekt aufgrund der Nähe zum Fertigungsstandort von Kremsmüller gemacht wird, war keinesfalls selbstverständlich. Tatsächlich hat man sich mit einem überzeugenden Konzept gegen internationale Konkurrenz behauptet. Zum Einsatz kam ein perfekt auf das örtliche Trinkwasser abgestimmtes Lean-Duplex-Material. Durch die hohe Festigkeit wurde eine extreme Leichtbauweise möglich, die durchaus als Wunderwerk der Statik bezeichnet werden kann. Auch Berthold Obermair, Leiter des Bereiches Wasser bei EWW, ist begeistert: „Mit dem Konzept von Kremsmüller haben wir 20 Prozent Kosten und sogar 30 Prozent Bauzeit gespart. Außerdem war der Eingriff in die Natur hier wesentlich geringer. Bei klassischer Bauweise werden riesige Mengen an Erdreich bewegt.“ Betonreservoirs müssen zudem alle paar Jahre aufwändig saniert werden. Der Edelstahltank ist dagegen auf eine Lebensdauer von mindestens 100 Jahre ausgelegt. Wollen Sie nähere Informationen? Klicken Sie auf Kontakt und Sie gelangen per Mail direkt an unsere Experten.
April 2016
Zwei neue Wärmespeicher für Deutschland
Zwei neue Wärmespeicher für Deutschland
Berlins größter Wärmespeicher stammt aus dem Hause Kremsmüller. Derzeit entsteht ein weiterer neuer Speicher in Dessau
Mittlerweile abgeschlossen ist das Projekt Wärmespeicher in Berlin. Dazu wurde ein bestehender Öltank mit neuer Verfahrenstechnik ausgerüstet und mit einer 50 Zentimeter starken Isolierung ummantelt. Der nun umgebaute Wärmespeicher fasst 10.000 Kubikmeter und wurde zusätzlich um eine „Power-to-Heat“-Anlage ergänzt. Durch die getroffenen Maßnahmen kann überschüssig produzierte Wärmeenergie annähernd verlustfrei über mehrere Tage zwischengespeichert werden.Die Umweltbilanz wird somit verbessert, der CO2-Ausstoß in Berlin nachhaltig reduziert. Die Qualitätsarbeit und eine reibungslose Abwicklung in Berlin schafften die Basis für einen weiteres Wärmespeicher-Projekt in Deutschland. In Dessau entsteht derzeit ein 40 Meter hoher und 550 Tonnen schwerer Wärmespeicher mit 20.000 Kubikmeter Fassungsvermögen. Ein Großauftrag, dessen Fertigstellung für Februar 2017 geplant ist. Sie sind an näheren Informationen zum Thema Wärmespeicher interessiert? Mit einem Klick auf das Kontakt-Symbol gelangen Sie direkt zu unseren Experten.
März 2016
442 Meter Druckrohrleitung erneuert
442 Meter Druckrohrleitung erneuert
Das Kraftwerk Gosau erzeugt 71 Millionen kWh Strom pro Jahr. Das entspricht dem Jahresbedarf von etwa 20.000 Haushalten
Wasserkraft ist die nachhaltigste und umweltfreundlichste Form der Energiegewinnung. Um die Funktion des über 100 Jahre alten Kraftwerks für weitere Generationen erhalten zu können, musste die Druckrohrleitung erneuert werden. Dazu wurden die bestehenden genieteten Rohrteile demontiert und durch eine neue geschweißte Druckrohrleitung ersetzt. Die Leitung hat einen Durchmesser von 1,3 Metern und ist insgesamt 442 Meter lang. 53 einzelne Rohrteile mussten dafür mit außerordentlich hohen Anforderungen produziert werden. Eine Herausforderung für die Fertigung, die sich bei der Montage fortsetzte. Denn bis zu 21,5 Grad Steigung waren zu bewältigen, Präzisionsarbeit war bei hervorstehenden Felsen gefragt. Dennoch konnte das Projekt in der vorgegebenen Zeit fertiggestellt werden. Im Dezember nahm das Kraftwerk Gosau am Fuße des Dachsteins den Betrieb wieder auf. Sie wollen mehr über dieses Projekt erfahren? Klicken Sie auf das Briefsymbol (rechts) und Sie gelangen direkt zu unseren Ansprechpartnern für Rohrleitungsbau.
Jänner 2016