Realisierung des Anlagenbau-Projekts
Realisierung des Anlagenbau-Projekts

Realisierung

Die Entscheidung zur Umsetzung ist gefallen. Ihre Anlage wird nach allen Regeln der Technik errichtet. Ihr Vorteil für Sie: bei uns kommen sämtliche Gewerke aus einer Hand. In hoher Qualität und durch unser Projektmanagement optimal aufeinander abgestimmt.

Unsere exzellenten Fachbereiche ermöglichen, dass Ihre Anlage planmäßig entsteht. Sie verfügen über Mitarbeiter mit hoher Kompetenz, vielfältigem Know-how und jahrelanger Erfahrung sowie über die bestmögliche technische Ausstattung zum Bau Ihrer Anlage.

Unsere Leistungen im Überblick
Neuigkeiten
High-Tech im Anlagenbau
High-Tech im Anlagenbau
Industrieanlagenbauer Kremsmüller erlebt eine rasante Entwicklung hin zu mehr Technologie und Spezialwerkstoffen.
Massive Investitionen in den vergangenen acht Jahren waren und sind ein klares Bekenntnis zum Standort der Kremsmüller-Zentrale in Steinhaus. Die Produktion wurde auf insgesamt 10.000m² erweitert und hochmoderne Fertigungsmaschinen angeschafft. Eine Entscheidung, die zur rechten Zeit gefällt wurde. Denn gerade in den bis zuletzt wirtschaftlich flauen Jahren entwickelten sich die technologischen Bereiche Apparatebau sowie Elektro-, Mess-, Steuer- und Regeltechnik zur Kremsmüller-Speerspitze. So passte sich das Unternehmen den Marktanforderungen an. Im Zuge dessen standen im letzten Jahr einige größere Veränderungen an – zurück zu den Wurzeln hieß die Devise. Während man seit der Gründung im Jahr 1961 immer größer und das Portfolio immer breiter wurde, konzentriert sich das Unternehmen nun wieder hauptsächlich auf die ursprünglichen Kernkompetenzen im Industrieanlagenbau. „Die Auftragsbücher im Apparatebau sind übervoll. Die Projekte sind aber keineswegs mehr mit denen vor 20 oder 30 Jahren zu vergleichen. High-Tech-Geräte und exotische Werkstoffe wie Titan sind gefragt. Zudem tauchen wir immer mehr in den technologischen Bereich ein. Anstatt ‚nur‘ Präzisionsfertiger im Apparatebau zu sein, entwickeln wir mittlerweile auch für einige Technologien die Verfahrenstechnik. Dieser Bereich wächst auch immer mehr mit unserer Automatisierungstechnik zusammen. Hier sehen wir großes Potential für spannende Innovationen“, erklärt Inhaber und Co-Geschäftsführer Gregor Kremsmüller.
April 2017
Erste Schritte in der Prozessindustrie
Erste Schritte in der Prozessindustrie
Verfahrenstechnik war bisher kein Kremsmüller-Metier. Mit dem Einstieg in die Dünnschichtverdampfungs-technologie ändert sich das
Bis dato war Kremsmüller zwar Meister im Fertigen der „Hardware“ wie Spezialapparaten, nun wird auch die „Software“ abgedeckt. Im Bereich der Dünnschichtverdampfung kann nun der gesamte technologische Prozess mit dem Kunden gemeinsam gestaltet werden. Alle verfahrenstechnischen Angelegenheiten obliegen Kremsmüller. Der ganze Prozess und auch Lebenszyklus werden abgedeckt – von der Anlagenkonzeption bis zur Umsetzung, Montage, Inbetriebnahme und Instandhaltung. Auch an die Gewährleistung der theoretischen Auslegungen wurde gedacht. Machbarkeitsstudien und Versuche werden in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut durchgeführt. Zwei Aufträge sind bereits in Bearbeitung. Für eine Biodieselanlage in Zentralchina werden zum einen Reaktoren aus Titan zur Veresterung gefertigt. Ein herausfordernder Werkstoff, mit dem Kremsmüller viel Fertigungserfahrung hat. Zum anderen wird erstmals ein Dünnschichtverdampfer und –trockner für das im Prozess anfallende Glycerin realisiert. Beim zweiten Auftrag ist man in der Testphase: Für ein deutsches Versorgungsunternehmen soll in Österreich eine neue Anlage gebaut werden – zur Rückgewinnung von Altölen, Kühl- und Bremsstoffflüssigkeit. Ziel ist „Zero Liquid Discharge“. Diese rückstandslose Produktion wird derzeit mit einer eigens gebauten Pilotanlage getestet. Sie wollen mehr über diese Thema erfahren? Dann klicken Sie auf Kontakt. Unser Ansprechpartner berät Sie gerne.
November 2016
Gebündeltes Know-how für Erdgastechnik
Gebündeltes Know-how für Erdgastechnik
In Niederösterreich wurde eine Anlage für TEG-Trocknung errichtet. Dabei griffen verschiedene Kremsmüller-Gewerke ineinander
Für die OMV-Kompressorstation in Auersthal errichtete Kremsmüller eine TEG-Regeneration-Reboilereinheit (Anm. TEG=Triethylenglykol). Dabei wird in einem Absorptionsverfahren Erdgas in intensiven Kontakt mit TEG gebracht. So können Wasserdampf und höhere Kohlenwasserstoffe aus dem Erdgas getrennt werden. Hohe Aufmerksamtkeit wurde bei diesem Projekt darauf gelegt, möglichst viele Fachbereiche ineinander greifen zu lassen. Für Auftragsabwicklung, Engineering, Projektleitung, technische Dokumentation, EMSR und Werkstoffprüfung war die Schwechater Niederlassung von Kremsmüller verantwortlich. In den Steinhauser Werkshallen wurden Vorratstank, Wärmetauscher und Destillationskolonne gefertigt. Der Stützpunkt Gänserndorf wurde mit den Rohrleitungen und der Montage sämtlicher Anlagenteile beauftragt. Die mechanische Werkstätte in Krieglach steuerte Drehteile und drucktragende Anbauteile bei. So konnte das gesamte Projekt aus einer Hand abgewickelt werden. Unnötige Schnittstellen wurden ausgehebelt, alle Gewerke waren optimal aufeinander abgestimmt und trugen zu einer raschen und erfolgreichen Umsetzung bei. Sie wollen nähere Infos zum Projekt? Mit einem Klick auf das Briefsymbol können Sie gleich per Mail mit unserem Ansprechpartner in Kontakt treten.
November 2016
400 Einzelteile auf engstem Raum verbaut
400 Einzelteile auf engstem Raum verbaut
Platznot herrschte bei den Montagearbeiten in einer Kolonne. Die Innendurchmesser lagen bei nur 90 bis 100 Zentimetern
Klaustrophobisch veranlagt durfte das Montageteam bei diesem Projekt nicht sein. Für eine 38 Meter lange und 40 Tonnen schwere Rektifikationskolonne mussten Ventilböden und weitere verfahrenstechnische Einbauten gemacht werden. Zwei Gegebenheiten machten dieses Projekt zur einer echten Herausforderung: Zum einen erfolgen solche Einbauten normalerweise in vertikaler und nicht in horizontaler Position der Kolonne. Zum anderen ist der Reaktor sehr schlank gebaut, mit Innendurchmessern zwischen 90 und 100cm. Kaum größer als ein DIN-A3-Format waren die Durchstiegsluken im Inneren der Kolonne. Und dennoch wurden die knapp 400 Einzelteile binnen sieben Arbeitstagen in dem Apparat montiert, 1600 Verbindungen dazu millimetergenau verschraubt. Für alle Schweißarbeiten galten besondere Kriterien, da das in der Kolonne verarbeitete Medium auch Wasserstoff enthielt. Alle Nähte, die damit in Berührung kamen, wurden zu 100 Prozent röntgengeprüft. Sie möchten nähere Informationen über dieses Projekt oder allgemein zum Thema Apparatebau erhalten? Dann stellen Sie ihre Fragen direkt an unsere Experten mit einem Klick auf Kontakt (Briefsymbol rechts).
September 2016
Ein wegweisendes Projekt, direkt vor der Haustür
Ein wegweisendes Projekt, direkt vor der Haustür
Der größte Edelstahl-Trinkwasserspeicher steht in Steinhaus. Das Konzept musste sich trotzdem erst gegen internationale Konkurrenz durchsetzen
Nicht weniger als 5000 m³ Quellwasser fasst der Tank mit 28 Meter Durchmesser und knapp 9 Meter Höhe. Erstmals wurde nun ein derart großer Tank in Edelstahl ausgeführt – und nicht wie gewöhnlich unterirdisch und aus Beton. Dass das Projekt aufgrund der Nähe zum Fertigungsstandort von Kremsmüller gemacht wird, war keinesfalls selbstverständlich. Tatsächlich hat man sich mit einem überzeugenden Konzept gegen internationale Konkurrenz behauptet. Zum Einsatz kam ein perfekt auf das örtliche Trinkwasser abgestimmtes Lean-Duplex-Material. Durch die hohe Festigkeit wurde eine extreme Leichtbauweise möglich, die durchaus als Wunderwerk der Statik bezeichnet werden kann. Auch Berthold Obermair, Leiter des Bereiches Wasser bei EWW, ist begeistert: „Mit dem Konzept von Kremsmüller haben wir 20 Prozent Kosten und sogar 30 Prozent Bauzeit gespart. Außerdem war der Eingriff in die Natur hier wesentlich geringer. Bei klassischer Bauweise werden riesige Mengen an Erdreich bewegt.“ Betonreservoirs müssen zudem alle paar Jahre aufwändig saniert werden. Der Edelstahltank ist dagegen auf eine Lebensdauer von mindestens 100 Jahre ausgelegt. Wollen Sie nähere Informationen? Klicken Sie auf Kontakt und Sie gelangen per Mail direkt an unsere Experten.
April 2016
Zwei neue Wärmespeicher für Deutschland
Zwei neue Wärmespeicher für Deutschland
Berlins größter Wärmespeicher stammt aus dem Hause Kremsmüller. Derzeit entsteht ein weiterer neuer Speicher in Dessau
Mittlerweile abgeschlossen ist das Projekt Wärmespeicher in Berlin. Dazu wurde ein bestehender Öltank mit neuer Verfahrenstechnik ausgerüstet und mit einer 50 Zentimeter starken Isolierung ummantelt. Der nun umgebaute Wärmespeicher fasst 10.000 Kubikmeter und wurde zusätzlich um eine „Power-to-Heat“-Anlage ergänzt. Durch die getroffenen Maßnahmen kann überschüssig produzierte Wärmeenergie annähernd verlustfrei über mehrere Tage zwischengespeichert werden.Die Umweltbilanz wird somit verbessert, der CO2-Ausstoß in Berlin nachhaltig reduziert. Die Qualitätsarbeit und eine reibungslose Abwicklung in Berlin schafften die Basis für einen weiteres Wärmespeicher-Projekt in Deutschland. In Dessau entsteht derzeit ein 40 Meter hoher und 550 Tonnen schwerer Wärmespeicher mit 20.000 Kubikmeter Fassungsvermögen. Ein Großauftrag, dessen Fertigstellung für Februar 2017 geplant ist. Sie sind an näheren Informationen zum Thema Wärmespeicher interessiert? Mit einem Klick auf das Kontakt-Symbol gelangen Sie direkt zu unseren Experten.
März 2016